Auf einen Blick
Der Umschlag von Schüttgütern in Hafenanlagen erfordert zuverlässige, hochbelastbare Kransysteme, die auch unter extremen Lasten dauerhaft arbeiten. EECV, ein Unternehmen von Thyssenkrupp Steel Europe, ist eines der größten Schüttgutumschlagsunternehmen Europas und schlägt jährlich rund 22,5 Millionen Tonnen Eisenerz und Kohle für die Stahlproduktion um. Die Gewährleistung der strukturellen Integrität dieser kritischen Anlagen ist unerlässlich für die Aufrechterhaltung der Betriebseffizienz und -sicherheit.
Kunde
Ertsoverslagbedrijf Europoort (Thyssenkrupp)
Industrie
Hafenbetrieb für Trockenmassengüter
Herausforderung
Thyssenkrupp betreibt mehrere Anlagen, von denen einige ihre geplante Lebensdauer überschritten haben. Diese kritischen Krane erforderten zunehmend häufigere Wartungsarbeiten, wodurch ungeplante Ausfallzeiten und Notfallreparaturen an der Tagesordnung waren. Herkömmliche Methoden lieferten nicht die erforderliche Genauigkeit, um zu priorisieren, welche Risse sofortiges Eingreifen erforderten.
Lösung
Villari implementierte ein System zur kontinuierlichen Überwachung an den kritischsten Stellen hinsichtlich Materialermüdung, darunter viele schwer zugängliche Bereiche. Die drahtlosen Sensoren erfassen gezielt Schweißnähte und Stellen, an denen Risse beobachtet wurden oder deren Entstehung erwartet wird. So liefern sie Echtzeit-Informationen zur Rissentwicklung bei minimalen Beeinträchtigungen der Installation.
Wichtigste Vorteile
15 zusätzliche Betriebstage pro Jahr – Vermeidung ungeplanter Reparaturen
80.000 € Einsparungen – Vermeidung ungeplanter und dringender Reparaturen
Doppelte Prüfgenauigkeit – Zuverlässige, datengestützte Entscheidungen ersetzen historische Erfahrungswerte
Verlängerte Anlagenlebensdauer – Sicherer Betrieb über die berechnete Auslegungslebensdauer hinaus
Herausforderung
Thyssenkrupp Steel Europe zählt zu den führenden Stahlproduzenten Europas und betreibt zahlreiche Anlagen, von denen einige ihre geplante Lebensdauer bereits überschritten haben. Diese Anlagen sind weiterhin unerlässlich für die Aufrechterhaltung der erforderlichen Produktionsmengen, doch ihr Alter macht sie zunehmend anfällig für Materialermüdung. Die Kräne erforderten immer längere und häufigere Wartungsintervalle. Ungeplante Stillstandszeiten und Reparaturen, darunter auch Notfallreparaturen, nahmen zu. Herkömmliche Inspektionsmethoden lieferten nicht die notwendige Genauigkeit, um zwischen Rissen, die sofortiges Handeln erforderten, und solchen, die sicher überwacht werden konnten, zu unterscheiden. Daher bestand Bedarf an präziseren Inspektionsergebnissen.


Lösung
EECV installierte Villaris drahtloses Überwachungssystem an den kritischsten Stellen hinsichtlich der Materialermüdung, viele davon an schwer zugänglichen Stellen, wobei gezielt Schweißnähte und Bereiche überwacht wurden, in denen Risse beobachtet wurden oder deren Bildung erwartet wurde.
Das System bietet nun Folgendes:
Kontinuierliche Überwachung von ermüdungskritischen Punkten
Echtzeit-Einblicke in die Rissentwicklung
Automatisierte Benachrichtigungen und Trendvisualisierungen
Genaue Daten zur Ermüdungsentwicklung, auch in schwer zugänglichen Bereichen
"
Da die Anlagen über ihre geplante Lebensdauer hinaus betrieben wurden, benötigten wir genauere Erkenntnisse über das Ermüdungsverhalten, um fundierte Entscheidungen treffen und einen sicheren und effizienten Betrieb gewährleisten zu können.“
Johan van Jole
Projektingenieur bei Ertsoverslagbedrijf Europoort (EECV), Teil von Thyssenkrupp Steel Europe
Ergebnisse
Seit der Installation des Villari-Systems hat EECV alle ungeplanten Reparaturen – zuvor durchschnittlich 2–5 pro Jahr mit jeweils 3 Ausfalltagen – eliminiert und dadurch jährlich 15 zusätzliche Betriebstage erzielt. Auch die planmäßigen Wartungsfenster wurden effizienter gestaltet, was eine Einsparung von 40 Stunden pro Jahr ermöglicht. Das Ingenieurteam berichtet, dass es dank Villari, anstatt sich auf Erfahrungswerte mit bestimmten Anlagen zu verlassen, deutlich mehr Vertrauen in die Zuverlässigkeit seiner Inspektionen hat. Die kontinuierliche Überwachung gibt dem Team die Sicherheit, kritische Anlagen weit über ihre geplante Lebensdauer hinaus zu betreiben und dabei Sicherheit und strukturelle Integrität zu gewährleisten.


15 Tage
Zusätzliche Betriebszeit pro Jahr erzielt
80.000 € Einsparung
Vermeidung ungeplanter Reparaturen
40 Stunden
Jährliche Einsparungen bei der Instandhaltung
